Du hast mit Lovable gebaut — React-App, Supabase-Auth, Postgres. Es funktioniert. Dann fragt dein erster DACH-Kunde oder Pilot: Wo läuft Prod? Wo liegen Login und Daten? Die Frage kommt in Deutschland, Österreich und der Schweiz im B2B schnell — besonders in HR, Health, Finance und allem, was Procurement oder ein Security-Fragebogen berührt.
Warum „EU reicht“ in DACH oft nicht genug ist
Lovables Standardweg — Netlify (oder ähnlich) plus managed Supabase — ist super zum Bauen. Für Prod, auf das du in einem Buyer-Review zeigen kannst, reicht das nicht immer.
- Deutschland — DSGVO, Vendor-Fragebögen, und „EU-Hosting“ heißt oft benennbare EU-Infrastruktur, nicht „wir nutzen irgendwo eine US-Cloud in eu-west-1.“
- Österreich — Gleicher DSGVO-Rahmen; viele Käufer spiegeln deutsche Erwartungen zu Datenstandort und Subprozessoren.
- Schweiz — Nicht in EU/DSGVO, aber starke Datenschutzerwartungen (revDSG). Hetzner — deutsches Unternehmen, EU-Rechenzentren — ist für viele Schweizer Käufer eine glaubwürdige Antwort, ohne Compliance zu überverkaufen.
Das ist keine Rechtsberatung. Es ist die praktische Reibung, wenn DACH-Kunden eine klare Antwort wollen, wo Prod läuft.
Phased Prod auf Hetzner — Dev bleibt auf Lovable
Du brauchst keine Big-Bang-Migration. In einer kürzlichen Fallstudie mit deutschem Kunden blieb Dev auf Netlify + managed Supabase, während Prod — App, Login, Postgres — live auf Hetzner in der EU ging. Gleiches Muster passt zu Lovable-Stacks: weiter in Lovable bauen; eine DACH-facing Prod-Umgebung auf EU-VMs ergänzen.
Fallstudie:
- Produktion auf Hetzner (Teil 1) — phased EU-Prod, OpenTofu, CI-Deploys, self-hosted Supabase
- Self-hosted Insights (Teil 2) — Observability, Kosten-Guardrails, EU-Telemetrie
Prod-Nutzer treffen die React-App auf Hetzner. Sign-in und Postgres für Prod bleiben ebenfalls auf Hetzner. Dev nutzt Lovables Stack unverändert weiter.
Open-Source-Stack — kein Black-Box-Prod
DACH-Käufer fragen oft nicht nur wo Daten liegen, sondern welche Software dort läuft. Der Prod-Weg, den wir nutzen, baut auf Open Source, die du benennen, prüfen und selbst betreiben kannst — kein proprietäres PaaS, das du nicht inspizieren kannst.
| Layer | Open Source |
|---|---|
| Infra as Code | |
| App-Runtime | |
| Auth + API + DB | |
| Observability |
Das zählt in Security Reviews: Subprozessoren und Komponenten sind identifizierbar. Du bist für Prod nicht in die Managed-Layer eines einzelnen Vendors eingesperrt. Hetzner liefert VMs; der Stack darauf bleibt portabel und forkbar.
Was ich übernehme vs. was du weiter machst
Du: Features in Lovable weiter shippen.
Ich: OpenTofu (Server, Firewall, DNS), GitHub-Actions-Deploys, self-hosted Open-Source-Supabase auf Prod-VMs und self-hosted Observability (Grafana LGTM, Kosten-Alerts) — die Dokumentation, die DACH-Käufer oft fragen: wo Daten liegen, was dort läuft, wer Prod betreibt, was es kostet.
Ich arbeite mit DACH-Kunden genau auf diesem Pfad. Wenn das dein nächster Schritt klingt, melde dich.
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